„Festival der Demokratie“

Filmvorführung „Festival der Demokratie“ mit anschließendem Gespräch mit Lars Kollros, Regisseur

am 29.9.2018 um 19 Uhr im Alibi Holzstraße12, Essen

Vor etwas mehr als einem Jahr, am 7. und 8. Juli 2017 trafen sich die Regierungsvertreter*innen der EU und die 19 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Erde in Hamburg. Innensenator Andy Grote kündigte das G20-Treffen als „Festival der Demokratie“ an. 100.000 Menschen kamen um gegen den Gipfel und den globalen kapitalistischen Normalvollzug zu demonstrieren. Über 30.000 Polizist*innen waren in der Stadt um das Treffen zu schützen.

Das „Festival der Demokratie“ äußerte sich in einer massiven Einschränkung der Versammlungs- und Pressefreiheit, der Aufhebung der Trennung zwischen Exekutive und Judikative und in hunderten Fällen von martialischer Polizeigewalt, die bis heute nahezu folgenlos blieben. Hardliner und Einsatzleiter Hartmut Dudde wurde sogar zum Chef der Hamburger Schutzpolizei befördert und SPD Bürgermeister Olaf Scholz („Polizeigewalt hat es nicht gegeben“) ist heute Bundesfinanzminister und Vize-Kanzler.

Derzeit bringen fast alle Bundesländer neue, verschärfte Polizeigesetze auf den Weg und NRW-Innenminister Herbert Reul fordert eine „robustere“ Polizei. Ist der Ausnahmezustand, der in Hamburg ausgerufen wurde, die Zukunft der Versammlungsfreiheit in der Bundesrepublik?
Lars Kollros and Alexandra Zaitseva begleiteten die Demonstrationen mit Ihren Kameras und arbeiteten die Proteste und die Handlungen der Polizei in ihrem Dokumentarfilm anhand von Interviews kritisch auf.

Für alle, die den Film bisher nicht gesehen haben, gibt es die Chance dies am 29.09.2018 um 19 Uhr im Alibi-Essen nachzuholen. Filmemacher Lars Kollros wird für eine Diskussion nach der Filmvorführung vor Ort sein. Der Abend wird in Kooperation von attac Essen, dem Rosa Luxemburg Club Essen und dem Alibi veranstaltet.

Für den Eintritt wird um eine Spende gebeten, welche an den G20-Repressionsfonds der Roten Hilfe e.V. weitergeleitet wird.

Hier schon einmal der Trailer.

 

Vortrag und Diskussion: Darf die Kirche diskriminieren?

am Montag, 11. Dezember 2017

19 Uhr

Campus Essen der Universität Duisburg-Essen

Raum S06 S00 B29 (neues Seminargebäude S06)

mit der bekannten Autorin Corinna Gekeler („Loyal dienen“)

Teilnahme kostenfrei

Hier eine kleine Wegbeschreibung:

Der Veranstaltungsraum befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes S06 am Campus Essen der Universität Duisburg-Essen. Dieses erreicht ihr am besten über die U-Bahn (Haltestelle Universität). Alternativ, aber mit längerem Fußweg, auch über die Haltestellen der Straßenbahnen Rheinischer Platz oder Limbecker Platz. Mit dem Auto könnt ihr am Parkplatz an der Universität am Reckhammerweg parken. Das Geäude befindet sich direkt neben dem Parkplatz. Der Raum B29 wird im Gebäude ausgeschildert sein.

Noch ein Tipp für alle Menschen, die ihre Route mit Google planen: Statt Universität Essen, besser Reckhammerweg 36 eingeben. Das ist die Adresse direkt gegenüber dem Parkplatz. Ihr braucht dann nur den Parkplatz zu überqueren.
Hier noch ein Link zur Orientierung am Campus:

Rote Ruhr Akademie und Marx Herbst Schule

Gleich zwei interessante Termine finden am letzten Oktoberwochende statt:

In Essen, im Heinz Renner Haus, Severinstraße 1 laden linksjugend [’solid] und die Linke zum dritten Mal zur Roten Ruhr Akademie ein:

Kein automatischer Alternativtext verfügbar.

Freitag:
20:00 – Auftaktpodium – EU – Reformierbar oder nicht? (Inge Höger und Cornelia Ernst)

Samstag:
10:00-11:00 – Frühstück

11.00-14:00 – Seminare – 1. Frauenbefreiung ( Josi Michalke und Ronda Kpa) 2. Imperialismus (Frank Renken) 3. Ausbeutung und Profit im Kapitalismus

14:00–15:00 – Mittagspause

15:00-16:30 – Workshops 1 – 1. Feminismus und Religion (Yasmine Sou und Amelie Roode) 2. Kapitalismus und Ökologie (Hubertus Zdebel) 3. Religion – das Opium des Volkes (Artur Schwarz)

16:45-18:15 – Workshops 2 – 1. Frauenbild im Neoliberalismus (Hanna Mamat +Jens Feldmann) 2.Sind Studierende Teil der Arbeiterklasse? (Igor Gvozden) 3. Linke und der Ukrainekonflikt – Franzi Lindner und Frank Renken 4. „Geheimdienste abschaffen und dann?“ (Niema Movassat)

19:00–21:00 – Podium – Revolution oder Transformation – wie verändern wir die Gesellschaft? (Angefragt Katja Kipping und Ali Al-Dailami)

Sonntag:

11:00 -12:30 – Workshops 3 – 1. Linke und Keynes (Judith Delheim RLS) 2. Ursachen des Nahostkonflikts (Nadine Bendh) 3. Bildungspolitik: Wie kommen wir zu Chancengleichheit? – Christian Patz und Effi Tassikas

12:30-14:00 – Workshops 4 – 1. Was unterscheidet neue von alter Rechten (Daniel Kerekeš und Julien Soufian Gribaa) 2. Permanente Revolution (Jens Jaschik) 3. Die Linke und Venezuela – Diskussion mit Carsten Schmidt und Hans-Gerd Öfinger (IMT – Hands off Venezuela)

14:30–16:00 – Abschlusspodium – Wie bekämpfen wir den rechten Aufstieg? – ReferentIn see red! Linke Initiative Düsseldorf | (iL), Paul M. Erzkamp (Landesvorsitzender SJD – Die Falken, LV NRW ) und Jules El-Khatib (Landesvorstand DIE LINKE. NRW)

Nach Berlin geht es zur Marx Herbst Schule :

Donnerstag, 26.10.2017, 1http://marxherbstschule.net/10/wp-content/uploads/2016/11/Xmarxherbstschule.jpg9 Uhr, Kunstquartier Bethanien, Mariannenplatz 2, 10243 Berlin
Die neuen Kapital-Lesarten im Zuge von 1968
Mit Renate Mohl, Sergio Bologna und Prof. Frieder Otto Wolf

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